Patronatskomitee

Volker Biesenbender

„Man muss nur den richtigen Mittelweg zwischen Träumen und Probieren finden, dachte Jack und wurde von Minute zu Minute fröhlicher.“ (Patricia Highsmith, Elsies Lebenslust)“

International bekannter Geiger, Konzertmusiker und Hochschullehrer.
Studierte u.a. bei Yehudi Menuhin und setzte er sich auch mit den musikalischen Traditionen anderer Kulturen und mit der Improvisation auseinander. Ersten Preis für Improvisation im ‚Concours Yehudi Menuhin in Paris. Konzerte mit dem Trio Avodah in fast allen Ländern Europas. Lehrer für Improvisation an Musikhochschulen.

Niklaus Brantschen

„Die Kunst Andere zu führen besteht zuerst und vor allem in der Kunst sich selbst zu führen. Sich selbst zu führen heisst: sich immer tiefer zu erkennen“

Schweizer Jesuit, autorisierter Zen-Lehrer und Kurs- und Seminarleiter. Er war lange Zeit Direktor des Bildungshauses in Bad Schönbrunn. Mitbegründer des Lassalle-Instituts für Zen-Ethik-Leadership. Autor von Büchern über Fasten, Meditation und Lebensgestaltung. Er leitet heute zusammen mit Pia Gyger das Projekt „Jerusalem-internationale Stadt zum Erlernen des Friedens in der Welt“.

Nina Dimitri

„Nichts ist selbstverständlich“

Sängerin und Musikerin. Spross der Dimitri-Künstlerfamilie mit einer Ausbildung in Akrobatik, Jonglage und Musik. Strassensängerin, singende Erzählerin und Komödiantin. Auftritte in Theatern und Konzertsälen, an Gala- und Firmenanlässen, OpenAirs und privaten Anlässen aller Art.

Pierre Fornallaz

Mein Wunsch für das Ökodorf : „Viel Herzensintelligenz erfahren dürfen und weitergeben“

Seit fast 60 Jahren glücklich verheiratet, 3 erwachsene Kinder.
Dipl. Masch.Ing ETH, 20 Jahre Industriepraxis, 13 Jahre Professor für Feintechnik an der ETH, zuletzt Mitbegründer und Mitarbeiter des Ökozentrums Langenbruck.
Wohin führt die Wirtschaftsentwicklung? Diese Frage stellte sich mir immer dringender, in der Denkfreiheit der ETH fand ich Antworten. Am Ökozentrum setzten wir sie um.

Pierre ist am 4. September 2011 gestorben.
Pierre, du hast uns mit viel Interesse und Begeisterung begleitet. Ein paar Tage vor deinem Tod hast du uns noch geschrieben, uns gefragt, was wir planen, welche langfristigen Ziele wir verfolgen und davon erzählt, wie dich nach wie vor gelebte Nachhaltigkeit und gelebte Ethik beschäftigen. Wir verlieren in dir einen Menschen, der mit Visionen und Weitblick an einer anderen Welt arbeitete. Wir verlieren einen treuen Freund. Danke, Pierre, für deine Unterstützung.

Daniele Ganser

Schweizer Historiker und Friedensforscher; Dozent am Historischen Seminar, Universität Basel; Dr. phil. Daniele Ganser ist als Historiker spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und forscht zum Peak Oil.
Mein Anliegen ist dies, und dafür stehe ich ein: Reduzieren der Erdölabhängigkeit der Schweiz wegen Peak Oil, reduzieren des Fussabdrucks, friedliche Konfliktlösung und Ausstieg aus verdeckter Kriegsführung und Gewaltspirale.

Paul Giger

„Selig, wer nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt!“

International bekannter Musiker und Komponist. Lehrdiplom bei Prof. Peter Mezger. Solistendiplom bei Ulrich Lehmann. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Konzertmeister beim St.Galler Sinfonieorchester seit 1983 freischaffend. Verfügt über ein Repertoire der Violinliteratur von Barock bis Moderne, Improvisation, Jazz, verschiedene Volksmusik. Komponiert seit 1992 auch Chor-, Orchester- und Kammermusik.

Maya Graf

„Wir erben die Erde nicht von unseren Vorfahren, wir leihen sie von unseren Kindern“.
(Antoine de St-Exupéry)

dipl. Sozialarbeiterin HFS, Mitbewirtschafterin eines Bio-Bauernbetriebs.
Seit 2001 Nationalrätin und seit 2009 Fraktionsleiterin der Grünen. Sie ist Mitglied der Nationalratskommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur und der Nationalratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit.

Pia Gyger

„Ist es nicht in jedem Fall unsere Berufung, unseren kleinen Planeten Erde so zu bebauen und zu pflegen, dass er zu einem Zentrum der Liebe und der Erkenntnis wird?“

Heilpädagogin, Psychologin , autorisierte Zen-Meisterin und Mitglied des Katharina-Werks. Von 1982 bis 1994 dessen Leiterin. Gemeinsam mit Niklaus Brantschen Gründerin des Lassalle-Instituts in Bad Schönbrunn und die Kontemplationsschule Via Integralis. Sie hat viele Friedens- und Versöhnungsprojekte initiiert und leitet heute zusammen mit Niklaus Brantschen das Projekt „Jerusalem-internationale Stadt zum Erlernen des Friedens in der Welt“.

Pia ist am 14. Juli 2014 von dieser Welt gegangen.
Pia, du hast uns von Anfang an mit Liebe und Achtsamkeit begleitet.
Deine Unterstützung hat uns sehr berührt und inspiriert.
So wirkst Du in unserem Herzen weiter und erfüllst Du uns mit grosser Dankbarkeit.

Pia Hollenstein

„Ökologie und soziale Gerechtigkeit sind als Einheit nicht zu trennen.“

ehem. Nationalrätin Grüne

Von 1991 bis Juni 2006 vertrat Pia Hollenstein die Grünen von St. Gallen im Nationalrat. In all den Jahren ist sie konsequent für eine ökologische, soziale, feministische und friedfertige Zukunft eingestanden. Auch ohne Nationalratssitz bleibt sie ihren Zielen treu und engagiert sich auf vielfältige Weise für sie.
Nach dem Abschluss des Studiums in Angewandter Ethik an der Universität Zürich 2007 (Master of Advanced Studies in Applied Ethics) ist sie Studentin im berufsbegleitenden Masterstudium in Geriatric Care an der Hochschule für Gesundheit des WE’G in Aarau. Seit dem 1. Dezember 2009 arbeitet sie als Bildungsbeauftragte im Spital und Pflegeheim Appenzell.

Christoph Pfluger

Freier Journalist und Herausgeber der Zeitschrift Zeitpunkt, www.zeitpunkt.ch
Seit 17 Jahren gibt Christoph Pfluger den Zeitpunkt heraus, eine Zeitschrift für Menschen, die hinter die uns angebotene Oberfläche schauen und konstruktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitarbeiten wollen. Christoph Pfluger ist ein Mann, der als zielstrebiger Realist seine Visionen verfolgt. Mit hohen journalistischen Ansprüchen versucht er, das Neue sichtbar zu machen, das irgendwann aus den Trümmern der alten Regime hervorgehen wird.

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